Unterschiedlichen Weinherstellungsverfahren bereichern den italienischen Wein

Vier Qualitäts-Kategorien unterteilen den italienischen Wein

Italienische Weine

Barbera: Italienischer Wein hat auch wirtschaftlich eine große Bedeutung Der Weinanbau hat in Italien nicht nur eine lange Tradition, sondern ist auch wirtschaftlich von großer Bedeutung. Typisch für italienische Weine ist die Vielfalt, die zum einen durch die unterschiedlichen natürlichen und klimatischen Bedingungen der einzelnen Regionen bedingt ist, zum anderen aber auch durch die Vielzahl der angebauten Traubensorten und die unterschiedlichen Weinherstellungsverfahren. Die in Italien meistverbreitete Rebsorte ist der weiße Trebbiano. Daneben sind auch die roten Sorten Sangiovese und Barbera häufig vertreten.

Qualitäts-Kategorien des italienischen Wein

Weine werden in Italien in vier Qualitäts-Kategorien unterteilt. Der einfachste Wein ist der Vino da tavola, der Tafelwein. Eine höhere Qualitätsstufe stellen die IGT-Weine dar, wobei man unter dieser Bezeichnung mitunter bereits sehr hochwertige Weine findet. Das D.O.C.-Siegel erhalten Qualitätsweine, die aus genau bestimmten Anbaugebieten stammen. Rund 10 Prozent der italienischen Weine tragen dieses Siegel. Die höchste Qualitätsstufe ist die D.O.C.G.- Klassifizierung. Diese Weine werden regelmäßig staatlich kontrolliert und müssen zusätzliche Bedingungen erfüllen. Es gibt in Italien 37 D.O.C.G.-Gebiete, größtenteils im Piemont. Neben diesen Qualitätskategorien findet man noch weitere Klassifizierungen, wie zum Beispiel „Riserva“, was auf eine überdurchschnittlich lange Fasslagerung hinweist. Weine mit dem Zusatz „Superiore“ haben einen besonders hohen Alkoholgehalt. Italienische Weine dürfen übrigens nicht mit Zucker versetzt werden, erlaubt ist jedoch das Anreichern mit starkem Most.

Italien: Toskana, Piemont und die Lombardei

Die bedeutendsten italienischen Weinbauregionen sind die Toskana, das Piemont, die Lombardei und Sizilien. Die Toskana ist vor allem durch den Chianti bekannt, der rund ein Drittel der Weinproduktion in dieser Region ausmacht. Auch der Brunello wird hier hergestellt, ein besonders hochwertiger D.O.C.G.-Rotwein. Im Piemont wird hauptsächlich Rotwein angebaut. Ein bekannter Wein dieser Region ist der rote Barolo, der aus der Rebsorte Nebbiolo hergestellt wird. Eines der besten italienischen Weißweingebiete ist das Friaul. Auf Sizilien werden zwar nur wenige D.O.C.- aber sehr gute IGT-Weine hergestellt. Bekannt ist Sizilien für den Marsala, einen Starkwein, der durch ein spezielles Verfahren gewonnen wird.


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